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Alles Gute kommt ja
bekanntlich von oben. Doch bei Tobias van Baal trifft dies nur zum Teil zu.
Denn Tobias begann mit dem Tischtennissport ganz ganz unten und arbeite sich
hart nach oben durch. Dabei schien der Tischtennisgott es stets gut mit Tobi
zu meinen. Denn Die Entwicklung nahm plötzlich ein enormes Tempo auf und
Tobias' Entwicklung konnte man förmlich zusehen. Die göttliche Mithilfe kam
dabei von oben und dann ist es sicherlich auch nicht zu weit hergeholt, wenn
man die Verbindung mit Tobias' Nachnamen anstellt. "van Baal" - Im Syrischen
ist 'Baal' eine der höchsten Gottheiten und Tobias van 'Baal', also Tobias
von der 'Gottheit' scheint diese göttliche Rückendeckung sein Leben Lang
genießen zu dürfen.
Alles Gute kommt halt doch irgendwie immer von oben.
Ob es auch schon eine
göttliche Fügung gewesen ist, dass Tobias van Baal am 12. September 2008 die
Spielberechtigung für den Tischtennissport beim TTV DJK Altenessen erhalten
hat? Wir werden es nie erfahren, aber vor knapp 1 1/2 Jahren begann die Karriere des
"Quereinsteigers" Tobias van Baal beim TTVA.
Nachdem bei Tobias die Motivation für den Fußballsport erheblich nachgelassen
hat, führte ihn sein Weg zum Tischtennisverein nach Altenessen. Mit seinen
bereits 14 Jahren gehörte er in seiner Altersklasse zunächst zu den
Schwächeren und hatte es schwer, sportlich Anschluss zu finden. Doch wie wir
ja bereits erfahren haben, hatte Tobi "Rückendeckung" von ganz oben.
In der Schüler Kreisliga beginnend sammelte Tobi seine ersten Erfahrungen
und machte nebenbei schon durch sein interessiertes und engagiertes
Trainingsverhalten auf sich aufmerksam. Nach und nach veränderte sich die
Trainingsgruppe, in der Tobias trainierte und schon bald durfte Tobi in den
Genuss kommen, mit den Fortgeschrittenen des Vereins gemeinsam zu
trainieren. Davon weiter angespornt sollte es dann in der ergangenen Saison
in der Jungen Kreisliga um den Klassenerhalt gehen. Doch auch aufgrund
Tobi's überragender Entwicklung und Leistung durfte die in der Hinserie noch
abstiegsbedrohte vierte Jungenmannschaft in der Rückrunde sogar von
Aufstiegsspielen träumen.
Als Nummer vier der Mannschaft spielte Tobi eine Bilanz von 7:7 Spielen.
Doch in der Rückrunde durfte Tobi ins obere Paarkreuz wechseln, denn seine
beiden Mannschaftskollegen spielten deutlich schwächer und mussten mit dem
unteren Paarkreuz tauschen. So kam es also, Gott sei Dank, dazu, dass Tobi
die Mannschaft nun anführte und die Rückrunde mit einer Bilanz von 9:7
abschloss. Innerhalb einer Saison machte Tobi also eine solche Entwicklung,
dass er im schwereren oberen Paarkreuz besser abschnitt als im schwächeren
unteren. Einfach göttlich dieser 'Baal' oder?
Neben seinen Einsätzen in der eigenen Mannschaft übertrug der Verein Tobi
nach und nach auch die Verantwortung für Ersatzeinsätze in anderen
Mannschaften. Somit durfte Tobi sowohl in der siebten Herrenmannschaft, als
auch in der fünften Herrenmannschaft mehrfach aushelfen und bewies dabei
einmal mehr aufs Neue seine positive Entwicklung und seinen unbändigen
Siegeswillen.
Einer seiner Höhepunkte war aber der Ersatzeinsatz in der zweiten
Jungenmannschaft, die in der Verbandsliga antrat. Sogar der Vorsitzende des
Vereins war mit der Leistung von Tobias mehr als zufrieden und lobte ihn
mehrfach für sein vorbildliches Engagement.
Von der Gottheit geprägt. Tobi hats in seinem Namen, aber er lebt es beim
Training auch vor. Nur wenige andere TTVA-ler gehen so motiviert und
konzentriert in das Training und nehmen die Tipps und Ratschläge der Trainer
an, wie er es tut. Man kann schon fast sagen; seine Trainingsintensität ist
göttlich. Si ist vorbildlich. Jeder freie Minute verbringt Tobias van Baal
in der Halle. Entweder, um zu trainieren oder um seine Vereinskollegen zu
unterstützen oder auch um einfach durch zusehen bei Stärkeren für sich
selbst Verbesserungen mitzunehmen.
Dieses ganze göttliche Paket
von positiven Eigenschaften verschaffte dem sympathischen TTVA-ler nun noch
das i-Tüpfelchen seiner bislang noch kurzen Tischtennis-Karriere. Tobias van
Baal wird in der neuen Saison in der Jungen Bezirksliga, in der zweiten
Jungenmannschaft an den Start gehen. Das ist der Lohn für monatelange harte
und ehrliche Tischtennisarbeit und der Verdienst eines Jugendlichen, der mit
göttlicher Rückendeckung und massiven eigenem Willen alles zu erreichen
vermag.
Tobias van 'Baal' - Gott sei
Dank!! |