Mitglied des Monats Mai 2010

Tobias van Baal

Alles Gute kommt ja bekanntlich von oben. Doch bei Tobias van Baal trifft dies nur zum Teil zu. Denn Tobias begann mit dem Tischtennissport ganz ganz unten und arbeite sich hart nach oben durch. Dabei schien der Tischtennisgott es stets gut mit Tobi zu meinen. Denn Die Entwicklung nahm plötzlich ein enormes Tempo auf und Tobias' Entwicklung konnte man förmlich zusehen. Die göttliche Mithilfe kam dabei von oben und dann ist es sicherlich auch nicht zu weit hergeholt, wenn man die Verbindung mit Tobias' Nachnamen anstellt. "van Baal" - Im Syrischen ist 'Baal' eine der höchsten Gottheiten und Tobias van 'Baal', also Tobias von der 'Gottheit' scheint diese göttliche Rückendeckung sein Leben Lang genießen zu dürfen.
Alles Gute kommt halt doch irgendwie immer von oben.

Ob es auch schon eine göttliche Fügung gewesen ist, dass Tobias van Baal am 12. September 2008 die Spielberechtigung für den Tischtennissport beim TTV DJK Altenessen erhalten hat? Wir werden es nie erfahren, aber vor knapp 1 1/2 Jahren begann die Karriere des "Quereinsteigers" Tobias van Baal beim TTVA.
Nachdem bei Tobias die Motivation für den Fußballsport erheblich nachgelassen hat, führte ihn sein Weg zum Tischtennisverein nach Altenessen. Mit seinen bereits 14 Jahren gehörte er in seiner Altersklasse zunächst zu den Schwächeren und hatte es schwer, sportlich Anschluss zu finden. Doch wie wir ja bereits erfahren haben, hatte Tobi "Rückendeckung" von ganz oben.

In der Schüler Kreisliga beginnend sammelte Tobi seine ersten Erfahrungen und machte nebenbei schon durch sein interessiertes und engagiertes Trainingsverhalten auf sich aufmerksam. Nach und nach veränderte sich die Trainingsgruppe, in der Tobias trainierte und schon bald durfte Tobi in den Genuss kommen, mit den Fortgeschrittenen des Vereins gemeinsam zu trainieren. Davon weiter angespornt sollte es dann in der ergangenen Saison in der Jungen Kreisliga um den Klassenerhalt gehen. Doch auch aufgrund Tobi's überragender Entwicklung und Leistung durfte die in der Hinserie noch abstiegsbedrohte vierte Jungenmannschaft in der Rückrunde sogar von Aufstiegsspielen träumen.

Als Nummer vier der Mannschaft spielte Tobi eine Bilanz von 7:7 Spielen. Doch in der Rückrunde durfte Tobi ins obere Paarkreuz wechseln, denn seine beiden Mannschaftskollegen spielten deutlich schwächer und mussten mit dem unteren Paarkreuz tauschen. So kam es also, Gott sei Dank, dazu, dass Tobi die Mannschaft nun anführte und die Rückrunde mit einer Bilanz von 9:7 abschloss. Innerhalb einer Saison machte Tobi also eine solche Entwicklung, dass er im schwereren oberen Paarkreuz besser abschnitt als im schwächeren unteren. Einfach göttlich dieser 'Baal' oder?

Neben seinen Einsätzen in der eigenen Mannschaft übertrug der Verein Tobi nach und nach auch die Verantwortung für Ersatzeinsätze in anderen Mannschaften. Somit durfte Tobi sowohl in der siebten Herrenmannschaft, als auch in der fünften Herrenmannschaft mehrfach aushelfen und bewies dabei einmal mehr aufs Neue seine positive Entwicklung und seinen unbändigen Siegeswillen.
Einer seiner Höhepunkte war aber der Ersatzeinsatz in der zweiten Jungenmannschaft, die in der Verbandsliga antrat. Sogar der Vorsitzende des Vereins war mit der Leistung von Tobias mehr als zufrieden und lobte ihn mehrfach für sein vorbildliches Engagement.

Von der Gottheit geprägt. Tobi hats in seinem Namen, aber er lebt es beim Training auch vor. Nur wenige andere TTVA-ler gehen so motiviert und konzentriert in das Training und nehmen die Tipps und Ratschläge der Trainer an, wie er es tut. Man kann schon fast sagen; seine Trainingsintensität ist göttlich. Si ist vorbildlich. Jeder freie Minute verbringt Tobias van Baal in der Halle. Entweder, um zu trainieren oder um seine Vereinskollegen zu unterstützen oder auch um einfach durch zusehen bei Stärkeren für sich selbst Verbesserungen mitzunehmen.

Dieses ganze göttliche Paket von positiven Eigenschaften verschaffte dem sympathischen TTVA-ler nun noch das i-Tüpfelchen seiner bislang noch kurzen Tischtennis-Karriere. Tobias van Baal wird in der neuen Saison in der Jungen Bezirksliga, in der zweiten Jungenmannschaft an den Start gehen. Das ist der Lohn für monatelange harte und ehrliche Tischtennisarbeit und der Verdienst eines Jugendlichen, der mit göttlicher Rückendeckung und massiven eigenem Willen alles zu erreichen vermag.

Tobias van 'Baal' - Gott sei Dank!!